firmenverkauf

Mit Unternehmensvermittlung oder selbst verkaufen?

Soll ich mein Unternehmen selbst verkaufen oder doch eine Vermittlung in Auftrag geben? geben?

Oft wird die Bezeichnung „for sale by owner“ (kürzer FSBO) gebraucht, wenn es sich um den Immobilienverkauf handelt. Es scheint selbstverständlich, dass auf der gleichen Grundlage eine Firma angeboten werden könnte. Da stellt sich die Frage: Wer kann denn das Unternehmen effektiver verkaufen als jene Person, die es besitzt und täglich betreibt? Tatsächlich kann es sein, dass ein FSBO-Kandidat schnell seine Firma verkauft, weil ihm wirklich an dem Verkauf liegt. Allerdings bildet das keine Regel. Damit alles schnell verläuft, muss die Transaktion entsprechend vorbereitet werden.

Obwohl Kleinunternehmer eine wichtige Rolle im Verkauf spielen, sind wir überzeugt, dass der Einsatz einer Vermittlung in den meisten Fällen eine kluge Wahl ist, außer vielleicht, eine andere Partei ergreift als erste Initiative und das Geschäft verläuft schneller und relativ effektiv. Beide Optionen haben Vor- und Nachteile, die Sie genau bedenken sollten, bevor Sie eine Entscheidung treffen. Das bedeutendste Problem, das es zu berücksichtigen gilt, bildet die Tatsache, dass eine derartige Transaktion, egal wie simpel, Zeit in Anspruch nimmt und zahlreiche Stunden Ihrer persönlichen Teilnahmen an Sitzungen, Gesprächen, Verhandlungen, Prüfungen von Dokumenten und anderen aufwendigen Phasen dieses Vorgangs kosten. Sie sollten darüber nachdenken, ob Sie Sich dafür leisten können. Es kann so sein, dass es Ihnen einfach nicht gelingt, Ihre Firma zu verkaufen. Das Letzte, was Sie möchten, ist Ihre Firma für einen längeren Zeitraum aus dem Fokus zu verlieren

Unternehmensmakler engagieren.

Unabhängig von Ihrer Entscheidung, lohnt es sich mit einigen Unternehmensvermittlern bzw. M&A-Profis zu treffen. Die Profis können Ihnen gut erklären, wie der Verkauf vom Unternehmen vom Markt sowie vielen anderen Faktoren beeinflusst wird. Die Zusammenarbeit mit einem Unternehmensvermittler hat folgende Vorteile:

  • Er erlaubt Ihnen das Unternehmen problemlos zu betreiben, während die Firma angeboten wird.
  • Der Unternehmensvermittler kann alle Gespräche mit einem potenziellen Käufer führen.
  • Er kann die Dokumentationsvorbereitungen übernehmen.
  • Seine Erfahrung ist damit gleichgesetzt, dass er im Stande ist, allen Herausforderungen, die gewöhnlich beim Verkauf erscheinen, gewachsen zu sein.
Was muss beachtet werden, wenn man einen Broker engagieren möchte?

Am besten wäre es, in seinem Umfeld nach einem guten Vermittler zu fragen Ihre Anwälte oder Ihre Partner können Ihnen vielleicht eine vertrauenswürdige Person zu empfehlen.

Es gibt Unternehmensvermittler, die man als Generalisten bezeichnet. Es handelt sich darum, dass viele verschiedene Arten von Unternehmen von ihnen vertreten werden. Häufig ist das kein Problem. Allerdings sollte man derartige Unternehmensvermittler suchen, die sich vor allem mit dem Firmenverkauf (nicht mit dem Verkauf von Immobilien) beschäftigen.

Prüfen Sie die Typen der Firmen, welche durch die Unternehmensvermittlung schon verkauft wurden, und deren Wertbereich sowie die Merkmale der verkauften Firmen. Sprechen Sie über die Bewertungsmethoden, welche die Vermittlung für Ihr Geschäft verwenden will. Die Bewertung von einem Unternehmen basiert auf verschiedenenFaktoren. Faustregeln, die von zahlreichen Vermittlern entwickelt worden sind, zu beachten, reicht i n der Regel nicht aus.

Sie sollten sichergehen dass die Vertraulichkeit der Transaktion garantiert ist. Gut wäre es, falls Sie einfach danach fragen würden, wie auf welche Art und Weise durch die Vermittlung gewährleistet wird. Diskretion ist sehr wichtig, wenn es sich um den Firmenverkauf handelt. Darum ist es gut, auch von potenziellen Investoren eine rechtlich verbindliche, schriftlich bestätigte Dokumentation zu fordern, aufgrund deren sie verpflichtet sind, keine vertraulichen Informationen über Ihre Firma preiszugeben. Das betrifft auch die Tatsache, dass Sie Ihr Unternehmen zu verkaufen beabsichtigen.

Die Provision eines Brokers ist höher als die üblichen 6% im Immobilienhandel und platziert sich durchschnittlich zwischen 10 bis 12 Prozent. Bevor Sie aufs Ganze gehen,sollten Sie wissen, dass es in den meisten Situationen viel schwieriger ist, eine Firma zu verkaufen, als eine Immobilie. Ein vertrauenswürdiger Unternehmensvermittler wird darauf hinweisen, seine Gebühren seien nicht besonders hoch im Vergleich zu dem, was er bei einem Deal bewirken kann. Manchmal werden von einer Unternehmensvermittlung auch Vorausgebühren angefordert. Es ist bedenkenswert, was man für diese Gebühren bekommt.

Ausbildungshintergrund. Der Ausbildungshintergrund eines Unternehmensvermittlers ist nicht immer ein guter Indikator für zufriedenstellende Vermittlung. Sein Potenzial ist wichtiger, was auch die Erfolgsbilanz im Firmenverkauf bestätigt. Nichtsdestotrotz wird es Ihnen vielleicht möglich sein, einen Eindruck über das Niveau des Businessbrokers und seine Wahrnehmung in Bezug auf sein Unternehmen zu gewinnen. Oft ist es so, dass ein Businessbroker mit einem Ingenieur-Hintergrund bei Technologie- oder Produktionsunternehmen erfolgreicher ist. Andererseits sind diese Unternehmensvermittler, die einen Wirtschaftsprüfer-Abschluss haben, im Stande, schneller Geschäftsgrundlagen zu verstehen. Insbesondere im Vergleich zu diesen , die keine formelle Betriebsausbildung haben.

Arten von Vereinbarungen einer Unternehmensvermittlung. Der „offene Agentureintrag“ ist damit gleichgesetzt, dass der Broker berechtigt ist, eine bestimmte Firma zu verkaufen. Ohne bestimmte Performancevoraussetzungen weder gegenüber dem Besitzer noch dem Vermittler. Der Besitzer ist berechtigt, sein Unternehmen selbst zu verkaufen. Er kann auch einen anderen Vertrag mit einer anderen Unternehmensvermittlung schließen. Im Falle von einem „exklusiven Agentureintrag“ wird dem Unternehmensvermittler das Exklusivrecht für den Verkauf von einem bestimmten Unternehmen erteilt. Der Verkäufer hat das Recht, seine Firma auf eigene Faust zu verkaufen. Allerdings, bis der Vertrag gilt, darf er mit keiner anderen Agentur zusammenarbeiten. Der „Eintrag mit exklusivem Verkaufsrecht“ ist aus Sicht des Vermittlers die begehrenswerteste Option und unserer Meinung nach auch eine gute Vereinbarung für Sie. Die Statistiken zeigen, dass die angebotenen Firmen meistens durch Verträge mit exklusivem Verkaufsrecht verkauft werden. Dem Broker kommt der Vorteil zugute, dass er sich besser fühlt, während er Zeit, Anstrengungen und Geld in die Bewerbung des Verkaufs vom Unternehmen investiert, ohne sich zu fürchten, dass Sie oder jemand anderer einen Rückzieher macht, weil ein anderer Käufer gefunden wurde. Diese Situation hat auch bedeutende Vorteile für Sie. Der „Eintrag mit exklusivem Verkaufsrecht“ bedeutet, dass Sie auf bestmögliche Bemühungen von einem motivierten, für seinen Lohn arbeitenden Unternehmensvermittler bekommen. Falls Sie eine Hilfe beim Ankauf oder Verkauf von Firmen brauchen, suchen Sie Info auch auf dem Internetportal - Unternehmensvermittlung Global Broker

Vertragsdauer. Viele Besitzer erwarten, dass es ihnen gelingt, ihre Firma schon nach 6 Monaten zu verkaufen. Statistiken zeigen aber, dass 12 Monate eine bessere Schätzung bedeuten. Sie werden eine verantwortungsbewusste Person ohne Arroganz wollen. Unternehmensvermittler werden den Firmenbesitzern den Weg ebnen und müssen dabei ein wenig aggressiv sein, um ihren Kunden zu helfen. Deshalb möchten Sie eine Person finden, die diese Rolle gekonnt übernimmt.

Holen Sie sich seine Referenzen ein. Ohne irgendwelche Zweifel sollte ein kompetenter Businessbroker Ihnen seine Referenzen ohne zusätzliche Bitten anbieten. Nicht nur Meinungen von letzten Kunden ermöglichen Ihnen, den Businessbroker zu prüfen. Fragen Sie auch danach, auf welche Weise Ihre Firma vermarktet wird. Werden nur einige Anzeigen im Internet aufgegeben oder steht auch eine Datenbank von potenziellen Käufern bereit? Wird in der Presse inseriert oder werden Investoren direkt aufgesucht? Ohne Zweifel, wenn man eine kleinere Firma mit einem Wert vonca. 100 000 Euro verkaufen möchte, wird der Broker nicht Tausende Euro für Werbung ausgeben. Man sollte vernünftig denken.

Werden einzelne Einträge mit anderen Businessbrokern geteilt? Im Gegensatz zu Immobilienmaklern machen das nicht alle. Im Falle, wenn auch Ihr Vermittler das nicht macht, sollten Sie danach fragen, wie er einen Käufer finden möchte. Vielleicht gehört er zu einem Verband von akkreditierten Unternehmensvermittlern? Besitzt er eine professionelle Zertifizierung? Obwohl eine professionelle Akkreditierung ein gutes Zeichen bildet, darf sie nicht zum alleinig entscheidenden Faktor werden. Ein professioneller Broker mit einer robusten Erfolgsbilanz, einer bei dem Sie sich wohlfühlen und ihm vertrauen können, und vor allem einer der empfehlenswert ist, wird fast immer der Richtige für Sie sein.

Ein professioneller Broker wird sicher zu einem Eintrag beim ersten Gespräch mit seinem potenziellen Kunden nicht drängen. Sie müssen sich erst gegenseitig gut kennenlernen. Es lohnt sich auch, sich auch danach zu erkundigen, wie viele Firmen er in den letzten Jahren verkauft hat. Auch nach laufenden Einträgen kann man fragen. Das bedeutet nicht, dass Sie nur einen Veteranen finden sollten. In vielen Situationen kann ein Anfänger der ideale Kandidat sein, wenn er oder sie entsprechend ausgebildet ist und für Sie durchs Feuer gehen wird. Sie sollten einen Vermittler beauftragen, der sich für Ihre Firma interessiert, professionell und durchsetzungsfähig ist. Offensichtlich sollten Sie das Gefühl haben, dass die zukünftige Zusammenarbeit nicht nur effektiv sondern auch sympathisch sein wird.

Unternehmen selbst verkaufen.

Man könnte glauben, 90% aller Unternehmensverkäufe kämen ohne eine formelle Unternehmensvermittlung zustande, weshalb es keinen Grund gäbe, es nicht selbst zu tun. In der Tat, das ist ein sinnvolles Argument, aber nicht unbedingt die richtige Entscheidung in allen Fällen. Erstens, sogar ohne den Einsatz eines Brokers hat jede Transaktion Vermittler oder sollte zumindest solche wie Anwälte, Buchhalter, Förderer, Berater, Geschäftspartner und Familienmitglieder (oft können sie die schlimmsten sein) aufweisen. Ein Käufer bringt sein Gefolge zum Deal mit. Hier sind einige Dinge, die beachtet werden müssen:

  • Sind Sie wirklich im Stande, sich mit allen Angelegenheiten, die mit dem Verkauf vom Unternehmen verbunden sind, zu befassen?
  • Ein Firmenverkauf erfordert eine Menge Vorbereitungen, z.B. Unterlagen.
  • Möchten Sie alle notwendigen Maßnahmen selbständig ergreifen und einen potenziellen Investor auf eigene Faust suchen?
  • Kennen Sie einen tatsächlich guten, kompetenten Anwalt, auf dessen Hilfe Sie unter allen Umständen zählen können?
  • Für welchen Preis? Dabei gilt zu beachten, dass obwohl jeder Transaktionsanwalt behauptet, er sei ein “Deal-Maker” und kein “Deal-Breaker”, mehrere in Wirklichkeit zur zweiten Kategorie gehören.
  • Beim Firmenverkauf muss man viele wesentliche Entscheidungen treffen. Wollen Sie das machen?
  • Haben Sie schon eigene Erfahrungen im Firmenverkauf?
  • Können Sie die Firma problemlos betreiben und auch die Formalitäten, die mit dem Firmenverkauf verbunden sind, erledigen?
  • Haben Sie bereits einige potenzielle Investoren im Sinn?
  • Man kann u.a. Angestellte, Familienmitglieder usw. in Betracht ziehen.

Fazit.

Letzten Endes glauben wir, dass die Entscheidung vom Timing abhängig sein sollte. Vorausgesetzt, dass seine Firma nur einige Mitarbeiter hat oder zu der Art gehört, die Sie täglich stark beansprucht, würden wir den Einsatz einer Vermittlung absolut empfehlen. Andererseits, falls Sie bereits ein oder zwei Unternehmen verkauft haben und Ihnen die unentbehrlichen Ressourcen zu Verfügung stehen, um die Transaktion durchzuführen, dann kann es sinnvoll sein, es erst selbst zu versuchen. Wenn es Ihnen nicht gelingt, Ihre Firma innerhalb von 4 Monaten zu verkaufen, suchen Sie einfach einen Unternehmensvermittler, der schon zumindest ein paar Erfolge hatte.





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